Montag, 4. November 2013

Tagebuch IV - Upcycling des Lebens




Mi 10. Juli Alles erledigt. Zweimal mit Ayla unterwegs, übersetzt, Telefonkonferenz mit Michael Braungart und Mitübersetzern, Upcycling überarbeitet, eine halbe Stunde im Weiher geschwommen, Entzündung am Bein bei I. mit zerstoßenem Wegerich verarztet, zu Abend gegessen. Jetzt bleibt nur noch: schreiben.


Madeleines Begegnung mit dem Einsiedler. Sollte ich vielleicht mehr plotten? Wäre es dann leichter? Draußen die leise Stimme eines Vogels, die lauten Stimmen einer Frau und eines Mannes. Komischerweise wieder mal halb zehn.
Dann ruft J. an, erzählt von miserablen Prüfungsbedingungen an der FH. Macht mich auf Fefes Blog aufmerksam, wo ich mich an einem Artikel über das geplante „Freihandelsabkommen“ zwischen USA und EU festlese, das uns endlich ungehindert genmanipuliertes Essen auf den Tisch bringen soll. Und jetzt ist es zehn nach zehn.
 
Fr 12. Juli Eine Art Lampenfieber vor dem Schreiben. Dabei – was steht auf dem Spiel? Das Leben als Traum oder der Traum als Leben? Gerade hat N. angerufen und von dem neuen Buch von Kerstin Gier erzählt. Bin schon gespannt. So viele Pläne – Fotos machen, weiterschreiben, veröffentlichen, besser werben, das neue Manuskript lesen, Bücher zum Rezensieren lesen – wann soll frau das alles schaffen? Dabei bleibt doch oberste Pflicht, jeden Tag im Weiher zu schwimmen, selbst mit Ohrenschmerzen.

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