Dienstag, 19. März 2013

Kater Murry und der Schatz des Admiral Blut von Mario Süßenguth



Kater Murry hat ein hübsches Sümmchen von seinem Großvater geerbt, und was macht er damit? Der junge Draufgänger verschleudert sein Erbe für „ein zerknülltes und speckiges, ein abgegriffenes und vergilbtes, ein vom Pfeifenfeuer angesengtes, von den Ratten, Mäusen, Motten und vom Salzwasser halb zerfressenes Stück dünnen Ziegenleders von der Größe eines Topflappens“.


Zum Inhalt
Kater Murry und seine Gefährten Schlacks, der rotblonde Steuermann, und der dicke Smutje Dick van Kuchen fahren mit dem alten Windjammer Turteltaube zur Nebelinsel. Im Gepäck haben sie eine Schatzkarte aus Ziegenleder und eine Menge Mut. Denn kurz vor der Abfahrt hat ihnen der gefürchtete Admiral Blut dringend von der Fahrt abgeraten und wüste Drohungen ausgestoßen. Bei der Insel angelangt begegnen die drei Seekater einer Riesenschildkröte, überstehen einen Tsunami und lernen die lecker schmeckenden, aber nicht ungefährlichen Farbelsinen kennen, ehe sie erneut Probleme mit Admiral Blut und dessen Spießgesellen bekommen ...

Mein Eindruck
Die Reise nach Tatzmanien und in die kleine Hafenstadt Fellington lohnt sich! Ein sehr vergnügliches Katzenabenteuer für junge Leser, erwachsene Vorleser und alle anderen, die den Einfallsreichtum von Mario Süßenguth zu schätzen wissen. Die phantasievolle Schatzsuche ist auch stilistisch ein Lesegenuss. Und zum krönenden Abschluss gibt es „Nougat-Zuckermäuse mit Vanillesoße“, so viel das Herz begehrt.

Mario Süßenguth, Kater Murry und der Schatz des Admiral Blut,ca. 99 Seiten, 2,99 Euro

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