Donnerstag, 7. Februar 2013

Abgetaucht – ein Krimi von Gunnar Schuberth


"Wenn du oberflächlich hinschaust, dann siehst du in Russ einen ziemlich heruntergekommenen Schnüffler in einem billigen Anzug, der den Großteil seiner Zeit in einem miesen Speakeasy verbringt."
Russ McGowan macht sich keine Illusionen über die Tristesse der Existenz eines Privatdetektivs im Chicago der Alkohol-Prohibition. Seine Freizeit verbringt er in einer Flüsterkneipe bei einer Tasse Whisky, und wenn er untreuen Ehefrauen nachspürt...
, steckt er schon mal ein Veilchen ein.
Doch alles ändert sich, als die attraktive Journalistin Jane Parker in sein Büro stolziert und anfängt, die "wahre Geschichte hinter den Ereignissen" zu erzählen. Sie macht den störrischen Detektiv mit ihren Reportagen so bekannt, dass er bald ernsthafte Probleme mit der Unterwelt bekommt und schließlich keine andere Lösung mehr sieht, als abzutauchen . . .
Gunnar Schuberth behandelt diesen klassischen Krimistoff mit viel Ironie und Witz, spielt locker mit den Klischees und trifft den schnoddrigen Ton des Detektivs perfekt.  Ein echtes Lesevergnügen.

Gunnar Schuberth, Abgetaucht (Tommy Gun), ca. 92 Seiten, 1,34 Euro

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